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Die beste Medizin der Welt

Seit etwas mehr als einem halben Jahr lebe ich jetzt ohne meine kleine Lucky-Maus.
Ich hasse diesen Spruch „Zeit halt alle Wunden“, denn es stimmt nicht. Ich würde es eher beschreiben wie eine Wunde, die mit der Zeit vernarbt und dann nur nicht mehr so wehtut.

Mittlerweile kann ich zumindest an sie denken oder Fotos angucken und mich lächelnderweise an die Zeit mit ihr erinnern. Nur selten oder in bestimmten Situationen überkommt´s mich dann mal.

Trotzdem ist da immernoch diese große Leere, sowohl räumlich -weil mein Wohnzimmer theoretisch jetzt zu groß ist für mich alleine- als auch seelisch.
Menschen, die keine Haustiere haben, können das sicher schwer nachvollziehen, aber ich habe schon immer zu meinen Tieren eine sehr innige Beziehung gehabt. Es ist in etwa wie der beste Freund, der dich jeden Tag freudig erwartet. Sei es morgens nach dem Aufstehen oder dann nach der Arbeit.
Es ist wie ein freudestrahlendes „Hallo mein Mensch, schön dass du endlich wieder da bist, ich habe dich vermisst! Beschäftigst du dich jetzt mit mir?“ in den leuchtenden Augen der Tiere.

Ich glaube Lucky (und natürlich auch Goldie!) würde sagen, dass es ihr gut bei mir ging.
Sie hatte sich meinem Tagesrythmus angepasst und hat meist tagsüber vor sich hingedöst. Das merkte man meist dann, wenn ich tagsüber mal zuhause war wegen Urlaub oder so, dann war es ganz schwierig sie zwischen 8 und 15/16 Uhr zum Spielen zu bewegen. Aber danach! 🙂 Für mich hatte sie immer Prio1, egal was war.

Sie war stubenrein und durfte daher auch mit auf´s Sofa. Auf den Schoß wollte sie nie, aber neben mir lang ausgestreckt liegen und sich stundenlang streicheln lassen. 🙂 Müde zu später Stunde
Genau diese Situationen waren es für mich auch meist, in denen man merkt, dass Tiere (egal welcher Art) einfach ein Gespür für die menschliche Stimmung haben.

Wenn es mir schlecht ging kam sie häufig zu mir auf´s Sofa gesprungen und sah mich dann so an wie „Hey Frauchen, was´n los?“. Einfach süß.
So wie es Menschen gibt, die sogar mit ihren Pflanzen sprechen, gehöre ich zu denen, die mir ihren Tieren sprechen. Manchmal denkt man wirklich, dass sie einen verstehen. Und natürlich tut es einem auch immer gut, sich etwas von der Seele zu reden.

Genau das ist besonders in den traurigen Momenten in letzter Zeit das, was mir am meisten fehlt und wo es mir schwer fällt „tapfer“ zu sein.
Meine kleine Maus, die mir zuhört. Die für mich da ist, einfach nur zuhört und sich streicheln und knuddeln lässt.
Die beste Medizin der Welt. 🙂

  2 comments for “Die beste Medizin der Welt

  1. 03.01.2011 at 23:17

    Ich kanns dir nachfühlen,m weisste ja. Tut mir leid um deine Verluste. Besser hätt ichs nicht ausdrücken können. Tiere geben einem soooo viel. Und auch Dinge, die Menschen einem nicht geben können. Aber wie du so treffend sagtest: Das kann nur jemand verstehen der eine enge Bindung zu tieren hat/hatte.
    Wenn du dich irgendwann vielleicht wieder für Tiere entscheidest, können diese sich sicher glücklich schätzen 🙂

    • Bine
      03.01.2011 at 23:37

      Hm,irgendwann bestimmt. Aber im Moment würde es mich glaube ich noch zu traurig machen. Oder ich würde mir vielleicht ein bißchen so vorkommen, als würde ich sie nur ersetzen wollen. Von daher erstmal richtig verkraften. Das Leben ist ja noch lang 😉

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