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Suprelorin » Wuff! » Implantat, Hund, Kastration, Sache, Wochen, Milow

Suprelorin

bitte was? Habt ihr bestimmt beim Lesen des Titels gedacht, oder?

Also, Suprelorin ist der Name für das Implantat zur chemischen Kastration eines Rüden.
Vielleicht habt ihr schonmal was vom Kastrations-Chip oder -Implantat gehört.

Das ist eine kleine Kapsel (in etwa vergleichbar mit dem Tasso Chip), die dem Hund i.d.R. zwischen den Schulterblättern unter die Haut „gespritzt“ wird.

Es dauert ca. 6 Wochen bis das Implantat seine volle Wirkung zeigt und ab dem Zeitpunkt ist der Hund quasi kastriert. Offensichtlichstes Zeichen dafür sind die dann geschrumpften Hoden.

Die Wirkung hält je nach Variante – es gibt dieses Implantat für 6 oder für 12 Monate – entsprechend lange vor bzw. ggf. auch etwas länger. Im Anschluss, wenn man das Implantat nicht nochmal setzen lässt oder den Hund während der Wirkphase kastrieren lässt, ist er wieder ein ganzer Rüde wie vorher. 😉
Das Implantat löst sich übrigens nach der Zeit auf und muss daher nicht entfernt werden oder ähnliches.

Preislich lag das Ganze bei unserem Tierarzt bei ca. 60€ für das Implantat und etwas über 10€ für das „Implantieren“. Zwar nicht unbedingt billig, aber als Probelauf für eine eventuelle richtige Kastration (die ca 180€ dort kostet) meiner Meinung nach ganz ok.

Warum erzähle ich euch das? Milow hat dieses Implantat Ende letzter Woche bekommen. Ich habe ja schon länger drüber nachgedacht ob Kastration ja oder nein. Da ist dieses Implantat eben eine gute Sache, denn so kann man es quasi ausprobieren und sich dann eben je nach Effekt entscheiden.
Ich finde das eine gute Sache, denn zu „schnipp-schnapp“ hätte ich mich vermutlich nicht so schnell (naja, habe ja eh lange genug überlegt -trotzdem) entschieden.

Wie ich oben geschrieben hatte dauert es einige Wochen bis man ggf. erste Veränderungen feststellen kann. In diversen Foren habe ich gelesen, dass es sich anfangs auch erstmal verschlechtern kann, da es ein Hormonpeak gibt. Klingt logisch. Bisher habe ich aber eigentlich noch nichts feststellen können bei Milow, weder positiv noch negativ. Dass er nun 3 Tage hintereinander Streuner Benni nicht mehr angekeift hat, würde ich jetzt erstmal Zufall nennen, dafür ist der Chip noch nicht lange genug drin. Und dass er gestern einen anderen unkastrierten Rüden angekeift hat, ist wohl auch eher willkürlich.

Da bleibt also nur abwarten und beobachten. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

  6 comments for “Suprelorin

  1. 24.08.2012 at 08:05

    Und warum genau hat er den jetzt bekommen?

    • Bine
      24.08.2012 at 08:18

      😉 Zu den Hintergründen habe ich mich jetzt bewusst zurückgehalten, vielleicht werde ich die später nochmal breittreten.
      Ich habe, als ich meine Überlegungen und Bedenken vor längerer Zeit mal auf Facebook gepostet habe, einige unnötige Bemerkungen bekommen, was ich jetzt einfach nicht wollte. Kastration ist halt ein Thema, wo es verschiedene Ansichten gibt und ich habe die Erfahrung gemacht, dass bisher immer ewiglange Diskussionen draus geworden sind und ich das Gefühl hatte mich für die Äußerung rechtfertigen zu müssen.

      • 24.08.2012 at 08:58

        Ja ich kenne das Rosie ist ja auch kastriert 😉

        Bei Rüden hätte ich allerdings Angst um deren Gesundheit beim Chip. Okay wenn der Rüde nun alle paar Wochen zu nichts zu gebrauchen ist weil er nicht schläft, nicht frisst und nur noch sabbernd an der Scheibe hängt weil die X Hündinnen in der Nachbarschaft heiß sind – dann ein absolutes ja!
        (ich würde dann aber eine OP machen lassen)

        Mein erster Hund war so und der hätte definitiv kastriert gehört (war er aber nicht und wurde somit auf einem seiner Freiersfüßen überfahren 🙁 )

        Luca ist eine Trantüte wenn es um heiße Hündinnen geht. Rosie war zweimal heiß bevor sie kastriert wurde. Er war zwar interessiert – ist aber zum Glück immer am falschen Ende aufgestiegen 😀
        Und die schlimmen 4-6 Stehtage ist er dann zur Oma gezogen 😉

      • Bine
        24.08.2012 at 09:18

        Tja, Hormone sind immer so eine Sache. Andererseits nehmen Frauen ja auch die Pille und keiner stirbt direkt daran. 😉
        Natürlich werde ich mich in dieser Wirkphase entscheiden, ob ich ihn richtig kastrieren lasse oder eben gar nicht, nochmal den Chip setzen lassen würde ich nicht. Die Gedanken habe ich mir natürlich auch gemacht. 😉
        Andererseits hat eine OP eben auch Risiken (wohl eig. mehr als der Chip vermutlich) und wenn letztendlich dabei rauskommt, dass meine Gründe für den Chip sich nicht verändern, erspare ich ihm damit die richtige Kastration ja.
        Ich kenne ein paar Leute, deren Hunde solch einen Chip haben und alle haben nur Positives berichtet. Natürlich weiß man nicht was für Spät-Spätfolgen dieser Chip hat. Der ist in Deutschland ja erst (oder schon?) seit 2008 auf dem Markt inkl. vermutlich Testphase vorher.
        Ich denke es gibt so viele andere Dinge, über die sich nicht so viele Gedanken gemacht wird (zb die Gifte, die in den Anti-Zecken/Floh-Mitteln sind), die man dem Hund sein ganzes Leben lang zumutet. Da wird der Chip für ein halbes Jahr nicht schlimmer sein. Wenn er so wirkt, wie ich es erhoffe, dann gewinnt Milow damit genauso an Lebensqualiät wie ich.
        Ich glaube ich könnte ganze Bücher über das Für und Wieder schreiben 😉 Habe auch einige gelesen dazu und eine Kastration (nicht per Chip) hat ja genauso Auswirkungen.
        Hach… ich denke das passt schon alles.

  2. 15.11.2012 at 11:19

    Hallo Bine,
    ich kann Deine Bedenken zwecks Kastration voll verstehen. Ich habe meinen Freund durch unsere Hunde kennengelernt. Er hatte einen Dogo, ich einen Schäferhund. Beides Rüden. Anfangs lief alles gut, später waren sie sich nicht mehr „ganz grün“. Es gab immer wieder Zoff und wir konnten nicht mit beiden zusammenwohnen. Sprich, mein Schäferund wohnte bei meinen Eltern… Zu diesem Problem hatten wir eine Expertin von „Partner Hund“ befragt und sie gab uns den Rat: Kastration oder einen Hund weggeben, tja, oder halt irgendwie damit leben und hoffen, daß sie sich nicht gegenseitig versuchen, umzubringen… Ja, so krass war es… Der Dogo war sehr launisch, der Schäfi war zwar älter, aber er sah nicht ein, daß er gegen den 50 kg Dogo keine Chance hatte, protzte immer vor ihm rum… Naja, wir haben keinen von beiden kastrieren lassen…

    Aber heute weiß ich, es hätte wirklich helfen können, daß wir alle zusammen hätten wohnen können! Diese Probleme hätten gar nicht sein müssen. Wir haben nämlich Freunde, die jetzt auch einen Dogo haben. Der bekam auch so mit 2 Jahren so einen Hormonchip, also diese chemische Kastration auf Zeit und siehe da, er wurde total umgänglich und danach wurde er auch richtig kastriert. Leicht fiel es seinen Besitzern nicht…

    Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte und nochmal vor der Entscheidung stehen würde, Kastration ja oder nein und das Wissen von heute hätte, würde ich mich ganz klar für die Kastration entscheiden. Warum soll man den Rüden auch so leiden lassen, wenn immer wieder heiße Hündinnen vor seiner Nase rumtanzen und er nie darf?

    So, wollte Dir nur mal so meine Erfahrungen mitteilen… Vielleicht ist es Dir eine Hilfe…

    Liebe Grüße!

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