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Wieder ein Fall von ‚das kann der doch nicht!‘ » Wuff! » Milow, Aber, Apportierseminar, Futterdummy, Dummyarbeit, Richtungsanzeigen

Wieder ein Fall von ‚das kann der doch nicht!‘

Tjaaa… der kleine Milow hatte hier ja schon von unserem 2-tägigen Apportierseminar berichtet (bzw. vom ersten Tag davon).

Gestern Abend im Garten bin ich dann irgendwie mit meinem russischen Nachbarn auf das Thema gekommen. Der Einstieg war schonmal gut, ich sagte, wir waren auf einem Apportierseminar und er „Amputieren?“ *gröhl*

Naja, letztlich war er der Meinung, Milow wäre ja ein Jagdhund und könne sowas wie apportieren nicht. Wäre nicht dafür „da“. Sowas hab ich ja schon öfter gehört und auch letztens im Blog mal drüber geschrieben.

Wieso soll ein Mäuse- und Rattenjäger, der im jagdlichen Umfeld auch für die Fuchs- und Dachsjagd gebraucht wird, nicht richtig apportieren lernen?

Milow ist ein Hund, der -wenn er nicht ausgelastet ist- sein eigenes Ding macht auf den Spaziergängen. Deswegen habe ich mir halt Auslastungsmöglichkeiten für ihn gesucht, die uns näher zusammenbringen als Team und wir beide etwas lernen können UND natürlich er ein bisschen ausgelastet wird.

Agility machen wir ja schon am längsten (seit Mai 2012) und das ist so das Renn-Spektakel. 😉 Wir arbeiten dabei zusammen und er muss auf mich achten, was er mittlerweile auch prima macht. 🙂 Trotzdem kann er dabei mal ordentlich Gas geben, was ihm ja auch richtig Spaß macht.

Mantrailing dagegen ist schon etwas ruhiger, aber von Art und Ablauf halt völlig anders. Er pusht sich dabei auch hoch für seine Suche und darf dabei eben so ziemlich eigenständig arbeiten. Schließlich weiß ich meist auch nicht, wo sich die gesuchte Person versteckt hat und muss mich völlig auf ihn verlassen (ich wurde noch nie enttäuscht!).

Die Dummyarbeit, die ich jetzt gerne etwas mehr ausbauen würde, als wir es bisher mit sporadischem apportieren vom Futterdummy o.ä. gemacht haben, ist da nun der ruhige Pol. Aber auch hier geht es wieder darum, dass er sich konzentriert und ruhig bleibt, bis ich ihn losschicke. Und dabei muss er ggf. noch auf meine Kommandos und Richtungsanzeigen (Einweisung) achten.  Sobald ich ihn losschicke, kann er das Tempo selbst entscheiden – aber wie ein Terrier nun mal so ist, flitzt er meist. 😉

Was ich auch gerne nochmal (vielleicht als Tagesseminar?) probieren würde ist das Longieren. Dabei geht es ja auch um ruhiges Arbeiten, beachten der menschlichen Körpersprache und somit stärkt das auch die Bindung und die Aufmerksamkeit. Aber leider gibt es solche Seminarangebote hier in der Gegend gar nicht so oft, vielleicht jetzt im Sommer mal. 🙂

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