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Die Last der Erinnerungen

Mit diesem Artikel hat meine „Just thinking“ Kategorie wieder einen Eintrag mehr. 😉 Vermutlich wird das hier auch länger, also wenn ihr keine Zeit habt, klickt wieder weg. silly

Wie ihr es vielleicht aus eigener Erfahrung auch kennt, Erfahrungen/Erlebnisse prägen einen Menschen.

Bei diesem Post dreht es aber mal weider um Milow und mich und wieso ich mit ihm so bin, wie ich bin. Mit den heutigen Erfahrungen, die ich gemacht habe, seit er bei mir ist, würde ich beim nächsten Hund einiges anders machen. Natürlich ist auch jeder Hund anders, aber so grundlegende Herangehensweisen meine ich damit.

In unserer alten Wohnung hatten wir keinen Garten und durften nur den uneingezäunten Rasenteil des Nachbarn mitbenutzen, der direkt an der gut befahrenen Straße lag. Das war der Grund warum ich Milow damals schon an die Schleppleine genommen habe. Denn auch Welpen/Junghunde können verdammt schnell laufen. 😉

Hintergrund dafür war aber sicherlich ein anderes Erlebnis, was ich (Gott sei Dank nicht ICH direkt) noch als Jugendliche gemacht habe. Der Zwergdackel meiner Eltern ist meinem Vater beim abendlichen Spaziergang damals ausgebüxt und wollte (und hätte es auch geschafft) alleine den Heimweg antreten. Blöderweise musste er dafür über eine stark befahrene Hauptstraße und wurde überfahren. disappointed Ich war zwar damals nicht dabei, aber im Nachhinein ist es natürlich deswegen nicht weniger schlimm. So etwas möchte ich nie, nie, nie… wieder erleben müssen. Deswegen bin ich auch immer so genervt, wenn Leute ihre Hunde (die ja von mir aus gut hören mögen) ohne Leine an der Straße laufen lassen. Oder in der Nähe einer Straße, auf der auch nur regelmäßig Autos fahren. Wenn sich die Hunde dann ein Mal erschrecken oder stiften gehen und alleine nach hause wollen, reicht das manchmal leider schon aus.

Die zweite Erinnerung ist nicht schöner und hat auch mit einem Hund meiner Eltern damals zu tun. Der Vorgänger des süßen Zwergdackels nämlich. Die genauen Umstände wo das passiert ist weiß ich gar nicht mehr. Nur, dass meine Eltern damals mittags nach hause kamen und mir erzählten, dass sie unseren Hund einschläfern lassen mussten. Für mich ist damals eine Welt zusammen gebrochen. Ich glaube ich war 13 und den Hund hatten wir solange ich mich erinnern konnte (seit ich 4 oder 5 war).
Was war passiert? Er war von einem Pudel angegriffen worden (wie genau weiß ich nicht, habe ich glaube ich auch nie gefragt), die Leinen hatten sich verheddert und ehe mein Vater und die Halterin des Pudels die beiden auseinander hatten, hatte der blöde Pudel unseren Wuffi so blöd gebissen, dass er später in der TiHo erlöst wurde. Der Pudel hatte ihn wohl irgendwie in den Hintern gebissen und den Darm verletzt. Wie gesagt, ganz genau kann ich mich nicht mehr erinnern.

Was ich aus dieser Erfahrung mitgenommen habe? Wenn uns Hunde -vor allem fremde- Hunde begegnen, gibt es entweder zb an der Leine gar keinen Kontakt oder WENN, dann nur so kontrolliert, dass ein Verheddern nicht möglich ist. An der Schleppleine behalte ich Milow auch erst mal bei mir und entscheide dann nach Verhalten des anderen Hundes. Was natürlich auch nicht immer korrekt zu „lesen“ ist. Spielen lassen kann man sie, wenn sie sich vorher mal kontrolliert beschnuppert haben. Deswegen mag ich auch absolut nicht, wenn ein fremder Hund (egal welcher Größe!) auf einen zugaloppiert kommt. Da muss man dann innerhalb von Sekunden entscheiden, wie man reagiert und die anderen Hundehalter kümmern sich nen Scheißdreck drum. Da krieg ich soooo nen Hals! devil

Natürlich wird ein Hund nie zu 100% gehorchen. Aber zumindest bei meinem eigenen habe ich es selbst in der Hand, dass er zumindest bestmöglich gehorcht und ich ihn guten Gewissens frei laufen lassen kann. Und solche oben erwähnten Erlebnisse spielen da dann eigentlich zum Leidwesen von Hund und Herrchen auch noch mit rein. Das können wahrscheinlich nur Leute nachvollziehen, die schonmal solche schlimmen Erlebnisse gemacht haben, aber man kann sich dann gar nicht dagegen wehren. Leider.

 

  1 comment for “Die Last der Erinnerungen

  1. 25.07.2014 at 18:55

    Boah, ich hasse das auch. Ich hab das so oft, dass – gerade große Hunde – mir ohne Leine entgegen kommen. Und nicht jeder Hund geht einfach an meinen Kleinen vorbei. Es ist auch schon passiert, dass der andere Hunde meine angreift. Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als die Beide gleichzeitig an der Leine hochzureißen und mich mit den Hunden wegzudrehen. Und dann gibs noch einen merkwürdigen Blick von dem anderen Hundebesitzer. Dann könnt ich platzen! Wenn man seine Hunde nicht kontrollieren kann, dann sollte man die nicht ableinen. Ich hab meine Hunde immer an der Leine. Aber das auch eher zum Selbstschutz, weil ich dann eingreifen kann, wenn ein anderer Hunde meine angreift… -.-

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