Hundemensch
Ich bin definitiv ein Hundemensch – bzw. Tiermensch.
Nachdem ich vor kurzem einen seltsamen Kommentar von einem Kollegen bekommen habe, gibt es hier jetzt mal ein paar Gedanken von mir dazu.
Er sagte “Hast du mit deinem Huhd gekämpft?” als er weniger als 10 Hundehaare auf meinem schwarzen Fleecepulli entdeckte.
Ich war etwas verblüfft und meinte nur “Nee, warum?” und er verzog nur angewidert das Gesicht. Tja, manche Menschen können das eben nicht nachvollziehen.
So lange ich denken kann, war ich immer mit Tieren zusammen. Sie bedeuten mir mehr als manche Menschen und ich bin weiß Gott kein Einzelgänger.
Tiere (derzeit Milow) bedeuten mir so viel… ich würde ohne drüber nachzudenken eher an mir sparen, als an ihm. Ich möchte dass es ihm gut geht, und dafür würde ich wohl fast alles tun.
Als ich meine Kaninchen hatte, bin ich so gut wie nie in den Urlaub gefahren, weil ich sie nicht von jemand anderem versorgen lassen wollte und auch überhaupt nicht ohne sie sein wollte.
Sowas macht man mit Kindern ja auch nicht
Das konnten manche Leute auch nicht verstehen, wie ich “für so ein paar Tiere” auf Urlaub verzichten kann. Ich kann die Zeit/das Wetter aber auch so genießen und mich trotzdem um die Tiere kümmern. Manche verstanden das nicht und haben es in den ganzen 9 Jahren nicht.
Mich stören doch so ein paar popelige Hundehaare nicht. Wen die paar Haare auf dem Pulli schon stören, dem sollte ich vielleicht mal erzählen, wie wohl mein Sofa oder mein Bett aussehen mag (natürlich sauge ich dort regelmäßig).
Um bei Hunden zu bleiben… ich glaube Hunde spüren das auch, ob man ihnen gegenüber offen ist oder Vorbehalte hat “ih, der haart, ih, der sabbert, ih der hat ja dreckige Pfoten”…
Ich hatte noch nie Probleme mit einem Hund, alle mochten mich (meiner Meinung nach
).
Bei Milow war das am letzten Wochenende super festzustellen, als die Interessenten für meine Wohnung nacheinander da waren. Es waren vier und bei zweien hat er sich ohne Probleme streicheln lassen, hat sein Spielzeug angeschleppt und war neugierig. Bei den anderen beiden hat er etwas Abstand gehalten und wenn dann nur von hinten ein bißchen hinterhergeschnuppert. Aber Spielzeug und streicheln war nicht. Er hat wohl gemerkt, dass genau diese Leute mir auch nicht so sympathisch waren.
Tiere sind eigentlich viel schlauer als wir, viel sensibler und vor allem nicht egoistisch.
(und was müssten die bei manchen Menschen sagen mit ihrer empfindlichen Nase “ihh, der stinkt” *g*)
Naja, dem Kollegen muss ich zumindest keine Milow-Geschichten mehr erzählen, denn der versteht meine Liebe sowieso nicht.
Die Gedanken musste ich mal loswerden. Ich bin eindeutig ein Hundemensch


27.01.2012 









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