Wieso fahr ich eigentlich noch Autobahn?
Das frage ich mich momentan fast täglich, gerade wenn ich morgens zur Arbeit fahre.
Ich habe einen Arbeitsweg von 63km, davon sind ziemlich genau 50km Autobahn (47 km A2, 2km A352). Um kurz nach 6 Uhr fahre ich jeden Morgen los und brauche dann (inkl. Milow bei der Huta absetzen) ca. 50 Minuten derzeit. Ohne Huta würde brauchte ich vorher ca. 35-40 Minuten.
Wie dem auch sei, eigentlich alles kein Problem, denn ich fahre gerne Auto und kann dabei super nachdenken und (so komisch es klingen mag) relaxen. Das einzige Problemchen sind halt die Spritkosten, naja.
Was mich aber zur Zeit ziemlich annervt sind die Geschwindigkeitsbeschränkungen. Auf 120 km/h beschränkt ist die A2 rund um Hannover ja schon seit langer Zeit, was ich auch ok finde. Auch ist fast überall mittlerweile LKW Überholverbot. Auch das finde ich gut und angemessen (wenn sich denn auch mal alle Brummis dran halten würden,aber das ist eine andere Geschichte).
In letzter Zeit finde ich aber, dass es schon fast Nötigung ist (*ggf. beliebiges anderes Wort einsetzen*), weil “sie” die Geschwindigkeit morgens gegen 6/halb 7 auf 100 und manchmal sogar 80 drosseln.
Wer ab und zu mal auf der A2 hier fährt weiß, dass sie niemals wirklich leer ist. Aber morgens um die Zeit ist sie -im Gegensatz zu tagsüber und speziell den Rush Hours- wirklich nicht voll und man könnte gut 120 km/h fahren – was die meisten aber trotzdem machen, ich geb´s auch zu.
Ich meine, wer oder was gibt denn die Tempolimits vor? Heute morgen war es nicht voller als gestern und gestern wurden 100 km/h angezeigt und heute 80 ?! Ich fühle mich manchmal echt veräppelt und bin genervt, denn auf die Strecke, die ich auf der Autobahn fahre, machen bis zu 40-50 km/h Unterschied auch zeitlich schon eine Menge aus.
Ich gebs zu, was das angeht bin ich Temposünder. Denn ich fahre bei diesen angezeigten Geschwindigkeiten einfach im Verkehrsfluss mit und der liegt immer um die 20 km/h über dem angezeigten Tempolimit.
Wenn das eine Automatik ist, die die Verkehrsdichte misst, sollte man sich mal überlegen, ob es “früher” mit statischen 120 km/h nicht flüssiger lief. Weil so, wie es momentan ist, ist es eher unfallträchtig. Viel mehr Augenmerk sollte man da auf die LKW legen, die an Steigungen keinen Abstand halten oder generell so dicht auffahren, dass man MINDESTENS 2km vor der Ausfahrt schon rechts reindrängeln muss, damit man die Ausfahrt nehmen kann.
So, sorry, das musste mal raus. Jetzt gehts mir zumindest etwas besser


29.09.2011 












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